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Bild- und Tongestaltung: Woraus Geschichten bestehen? - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 192MED171152
Semester WiSe 2019/20 SWS 4
Erwartete Teilnehmer/-innen 25 Max. Teilnehmer/-innen 10
Belegung Diese Veranstaltung ist belegpflichtig!
Sprache deutsch
Belegungsfristen
Termine Gruppe: iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Lehrperson fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mi. 10:15 bis 12:45 woch 16.10.2019 bis 29.01.2020  Gebäude I - I.15.79 Lehrperson: Moeller, von   25
Gruppe :
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Moeller, von, Erica, Prof. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Prüfungsversion Semester
Kombi.Bachelor of Arts Design Audiovis. Medien 20151 -
Bachelor of Arts 3.Fach Design Audiovis. Medien 20151 -
Zuordnung zu Einrichtungen
Mediendesign und Raumgestaltung (Gestaltungstechnik, Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik, Mediendesign / Designtechnik)
Inhalt
Bemerkung

”Das Leben ist viel phantastischer als man es ausdrücken kann. Umso mehr bildet die Beobachtung nun auch die Hauptgrundlage des filmischen Bildes, das ursprünglich von der photographischen Fixierung herkommt.” schreibt Andrej Tarkowsky. Der Film ist eine präsentische Kunst. Er lebt vom Reiz des Sichtbaren, vom Übergroßen des Kleinen: eines Gesichtes oder einer Geste.

Bilder erzählen Geschichten: Seit der Antike wurden Begebenheiten aus den klassischen Götter- und Heldensagen, aus der griechischen und römischen Geschichte und später aus dem Alten und Neuen Testament bildlich dargestellt.

Der Film bedient sich der Bilder, ordnet sie in narrativen Strukturen und findet eine Dramaturgie, um in eine direkte Kommunikation mit dem Betrachter zu treten. Hierin vermag besonders der Film (im Vergleich zu  anderen Kunstformen) eine stark emotionale Kraft zu entfalten, die es dem Zuschauer ermöglicht, sich mit den Figuren zu identifizieren, egal ob es sich um ein gezeichnetes Strichmännchen oder eine reale Figur handelt.Geschichten, die uns erreichen sind selten gradlinig. Sie haben eine heikle, delikate oder sogar abgründige Ebene und funktionieren auf listige Weise stringent. Dabei sind sie konkret und mehrdeutig zu gleich. 

Im kommenden Seminar werden wir uns auf Spurensuche nach Bildern begeben, die „mehr sagen als tausend Worte”, denen ein Zauber innewohnt, die uns verstören oder aufrütteln. Wir suchen nach Bildern, abseits von Massenambitionen und großen Gesten. Dabei werden wir als Filmemacher immer wieder auf uns selbst zurückgeworfen. Wie prägen Erwartungen unsere Sichtweise? Welche Vergleiche lenken unseren Blick? Wo stehen wir?

In Übungen und einem eigenen Filmprojekt wollen wir uns dieser erzählerischen Herausforderung stellen. Ausgehend von Bildern entwickeln die Studierenden Stoffe im Grenzbereich zwischen dokumentarischem und fiktivem, die sich auch in der Umsetzung primär visuell erzählen lassen. Dabei werden sowohl die Konzeptentwicklung als auch die Dreharbeiten im Mittelpunkt stehen. Korrekturtermine bieten die Gelegenheit für Austausch über die entstandenen filmischen Sequenzen und letzte Änderungen vor Abschluss des Seminars.

 

Dem Seminar zugeordnet ist die Exkursion zum Kinofest Lünen  am 15. Nov. 2019

Voraussetzungen

Dringend empfohlen wird der erfolgreiche Abschluss von:

  • Kamera-Tutorium (09MD.II.b, 12AV.II.b, 12IA.II.b, 15MDT2d, 15AVD2d, 15IAD2d)
  • Ton-Tutorium (09MD.II.b, 12AV.II.b, 12IA.II.b, 15MDT2d, 15AVD2d, 15IAD2d)
  • Einführung in die Technik der Filmproduktion (12MD.I.1b, 12AV.I.b, 12IA.I.b, 15MDT1b, 15AVD1b, 15IAD1b)
  • Medien- und Designtechnologie I (09MD.VII.d 12AV.V.a, 15MDT7c, 15AVD5a)

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20 , Aktuelles Semester: SoSe 2020

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